Seminarbericht

Randy Williams in der CRCA-Lopez

17. – 18. Februar 2007

 

Hoher Besuch stand ins Haus: Erstmalig seit dem Jahre 2000 besuchte der Gründer der CRCA (Close Range Combat Academy) Randy Williams auf eine Einladung von Mario Lopez hin, selbst seit vielen Jahren Inhaber einer CRCA-Kampfkunstschule und Randy Williams’ Schüler, Deutschland. Williams’ Kampfkunstschulen bilden seit Jahrzehnten ein weltweites Netzwerk und bieten Trainingsmöglichkeiten für Anhänger und Mitglieder seiner Wing Chun Kung Fu-Form.

Randy Williams, der seit 35 Jahren Wing Chun trainiert, hatte für seinen Besuch mehrere Trainingseinheiten in einem Seminar verpackt, die den Schülern die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten beschaulich und beeindruckend präsentierten. Unter dem Motto: „Selbstverteidigung durch Wing Chun“ wurden die traditionellen Bewegungsläufe studiert und praxisnah in Partnerarbeit ausprobiert und –getestet.

Das Seminar begann am Samstagvormittag, wo die Kindergruppen der CRCA in Duisburg und Moers die Möglichkeit hatten, Randy Williams in Aktion zu sehen. Er leitete eine Trainingseinheit, um den Kindern und Jugendlichen zu demonstrieren, wie sie sich gegen Raufbolde und Unruhestifter, z.B. in der Schule, wehren können, und Aggressionen aus dem Weg gehen können.

Nach der Ausgabe der Zertifikate und einer kleinen Fotosession widmete sich Randy Williams den Erwachsenen, die unter anderem aus Thüringen und sogar aus Schweden angereist waren, um ihn zu sehen.

Die Trainingsinhalte waren weit gefächert, und bis Rosenmontag widmete sich die Gruppe einer Vielzahl von Verteidigungstechniken gegen Jabs, Punches, Hooks, Schwitzkästen, Umarmungen, Würgegriffen und vielem mehr. Die praktischen Teile Bodenkampf und Selbstverteidigung wurden von theoretischen Teilen unterbrochen, in dem die Teilnehmer viel über den Gedanken hinter Wing Chun, die Ansätze und Grundsätze dieser Kung Fu-Form kennen lernten.

Der Samstagabend hieß es dann: Party! In gemütlicher Runde hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Person Randy Williams, die hinter der Berühmtheit steckt, live zu erfahren. Randy Williams, obwohl vielfach für Kampfkunstmagazine und im Fernsehen abgelichtet, hatte viele interessante Geschichten zu erzählen, mit der er ums eine und andere Mal die Menge erheiterte, zudem hatte er immer ein offenes Ohr für die Erfahrungen der anderen. Natürlich hieß das Hauptthema an diesem Abend: Wing Chun.

Sonntag und Montag fanden weitere Trainingseinheiten für die Erwachsenen statt, die einen Randy Williams erlebten, der die Gruppe durch seine Natürlichkeit durch und durch mit frischer Energie versorgte und ständig neu zu motivieren wusste. Ein jeder nahm seine persönlichen Eindrücke mit nach Hause, und zudem noch eine Tasche voll neuer Ideen, Trainingsansätze und –eindrücke.

Am Abend des Rosenmontag genoss Randy Williams zusammen mit seinem langjährigen Schüler Mario Lopez, der die CRCA-Filialen Rheinhausen und Moers leitet, noch ein wenig das Karnevalsgeschehen am Niederrhein, bevor er mit einer Einladung an alle CRCA-Mitglieder, ihn bei sich in den USA zu besuchen, am Dienstag Vormittag in den Flieger Richtung Heimat stieg.

CRCA Kampfkunstschulen findet man in den USA, Afrika, Österreich, Australien, Kanada, England, Deutschland, Indien, Italien, Singapur, Spanien, Schweden und der Schweiz. Ausrichter des Seminars war die CRCA-Lopez in Duisburg-Rheinhausen und Moers. TEXT: ORUN DE